Donnerstag, 1. Mai 2014

Eric über Kolumbien

"Es war eine Qual zurück zugehen." Das sagt Eric über seinen Besuch der Kinder in den Elendsvierteln in Kolumbien. In einem Bericht über seine fünftägige Reise nach Kolumbien steht aber noch mehr drinnen:
Als ihn die Sicherheitsleute aus der Siedlung wegbringen wollte, weil es nach 5 Uhr Nachmittags zu gefährlich sei dort zu bleiben, haben ihm die Kinder zugewunken. Gehen wollte er nicht. "Man fühlt sich hilflos" meint er dazu. Für ihn soll es zu gefährlich sein, aber die Kinder mussten bleiben.
Als er sich vom 11-jährigen Juan David verabschiedet hatte, hatte er das Gefühl, ihn im Stich zu lassen.
Bei der Show heute Abend wird er Du är aldrig ensam ganz alleine performen.
Eric meinte auch, dass er sich früher versteckt habe, um einfach nur Popsänger zu sein. Heute habe er verstanden, dass irgendjemand ihn immer hasst, aber andere immer lieben, was er macht. Jetzt sei er einfach nur er.

Über seine Gefühle hat Eric folgendes gesagt:
... vor Ort sei er einfach nur sauer gewesen. Die ganze Gewalt sei völlig unnötig und die Kinder seien unschuldig.
... wieder zu Hause sei er klüger gewesen und dass er mit Juan David in Kontakt bliebe.
... den Wahl des Songs: Der Song sei großartig.
... das er noch etwas zurückgezogen bleibe und hofft auf Verständnis (solange ich noch was zum posten finde.. :). Ein neues Album gäbe es nicht vor 2015.

Hintergrund (sorry, Übersetzung war schwierig, evtl. nicht ganz deutsch):
Flucht vor Gewalt
Eric besucht mit UNICEF das Gebiet Altos de la Florida in Soacha außerhalb Bogota, ein Elendsviertel, wo die meisten Bewohner illegal leben.
Die Menschen sind auf der Flucht vor Konflikten und Gewalt im Land. Kriminelle Banden kontrollieren und treten gegeneinander an um die Vorherrschaft über das Gebiet. Drogen, Waffen und Gewalt sind ein ständiger Bestandteil des täglichen Lebens, in denen die Kinder verwendet werden, um Kindersoldaten und Drogenhändler zu sein.
Alle Erlöse aus Eric Saade's Single "Du är aldrig ensam" gehen an UNICEF.


Wer schwedisch kann und den Artikel selber lesen möchte, kann es hier.


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